Lockdown in Holland, verkaufsoffener Sonntag in vielen Kommunen in NRW

Auch das Geschäft des Einzelhandels läuft wegen der Corona-Maßnahmen miserabel. Die Händler jammern, manche sind existenziell bedroht. Wieder einmal. Wieder wegen Corona. Ich habe Verständnis für die herrschende Verzweiflung.

Dass auf kommunaler Ebene deshalb heute verkaufsoffene Sonntage genehmigt wurden, passt nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern halt auch zu den Auswirkungen der Pandemie.

2G wird im Handel kritisch gesehen, weil manche Kunden sich nicht einmal dazu bringen lassen, Masken zu tragen. Nicht viel einsichtiger gebärden sich manche, wenn es darum geht, Ausweis und Impfnachweise vorzuweisen.

Diesem Tatbestand setzt die Krone auf, dass in den Niederlanden seit heute ein harter Lockdown (auch für Geimpfte) gilt. Es ist leicht vorstellbar, was heute in grenznahen Geschäften los sein wird. Eines ist nämlich ziemlich sicher, die Menschen in den Niederlanden verhalten sich nicht anders als die bei uns. Ich bin gespannt, was die regionalen TV-Sender uns heute Abend darüber berichten werden.

Wie schwierig es in diesen Krisenzeiten ist, die erforderlichen Maßnahmen nicht nur zu beschließen, sondern vor allem auch länderübergreifend zu koordinieren, zeigt das Beispiel. Da werden in einem Land weitreichende Entscheidungen getroffen, deren Auswirkungen im Nachbarland unabsehbare Folgen haben können.

Beitragsfoto von (sofern nicht von mir oder nicht Public Domain):

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Vertrauen schrumpft ohne Not

3 Gedanken zu „Lockdown in Holland, verkaufsoffener Sonntag in vielen Kommunen in NRW“

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