»WDR aktuell« „feiert“ vorzeitiges Jubiläum der G20 – Exzesse von 2017

Und das wohl nur, um Olaf Scholz die noch nicht erreichte wöchentliche Dosis Vorhaltungen mitzugeben.

Nicht, dass ich mich nicht auch schon häufig gefragt hätte, weshalb Tom Buhrow eigentlich der Intendant im Konglomerat unnötig vieler Sender-Chefs ist, der mit seiner Arbeit die meiste Kohle verdient (>400 T€ p.a.). Machen Sie sich keine Illusionen. Darauf gibts keine Antwort!

Die Qualität von »WDR aktuell« wird jedenfalls kaum ein Grund dafür sein.

Besonders häufig denke ich an die vielen Überbezahlten, wenn ich im Sommer das Wiederholungsprogramm von ARD und ZDF genießen darf.

Keine Frage, Tom Buhrow hat viel Verantwortung. Der WDR ist, analog der Bevölkerung seines Heimatlandes, der Sender mit der größten Verantwortung. Kann man das so einfach begründen? Ich meine, das hohe Gehalt Buhrows?

Demokratieabgabe

Von dort kommen Leute der höheren Instanzen (Schönborn), die die Zwangsgebühren unseres öffentlich-rechtlichen Rundfunks einst als Demokratieabgabe verkauften. Da flippten die Leute vor Begeisterung aus.

Mich stören die vielen Wiederholungen, die alle Sender (inkl. dem ZDF) jetzt bereits ab Mai ihren Zuschauern zumuten. Ja! Das macht mich echt sauer. Warum sind nicht wenigstens ein paar interaktive Elemente vorgesehen? Früher ™ gabs die Möglichkeit, aus mehreren Filmen durch uns Zuschauer einen auszuwählen, der das Samstagabendprogramm darstellte.

Programmwiederholungen trotz Milliardenbeträgen

Eine Person hat mir mal erklärt, glaube ich, dass die Werkzeuge für derartige Zuschauerbeteiligungen heute nicht mehr zur Verfügung stünden. Die Ränge von Dieter Thomas Heck’s »Hitparade« wurden mittels Ted-Abfragen (Tele-Dialog) ermittelt. Das waren noch Zeiten. Sollte Ähnliches in Zeiten des Internets nicht ebenso möglich sein?

Meine Frage ist rhetorischer Art. Natürlich könnte man solche Umfragen zur Gestaltung des Samstagabends schnell und auch kostengünstig durchführen. Die TV-Sender machen es nicht. Die Programmverantwortlichen setzen ihrer Rentnerklientel einfach irgendwelche doofen Quizsendungen vor.

Sie wissen ganz sicher: passieren wird sowieso nichts. Die sagen sich: unsere Zuschauer schlucken das. Man weiß, dass Menschen unseres Alters nicht zu den Privaten ausweichen, weil die Werbung, die das dortige Programm alle 10 Minuten unterbricht, aus noch mehr Wiederholungen besteht. Außerdem tut man sich bei so vielen Unterbrechungen schwer, dem Faden des eigentlichen Beitrages zu folgen.

Meine Frau und ich schauen fast täglich »WDR aktuell« um 18.45 Uhr. Langsam nervt es, dass die Sendung überwiegend aus negativen und sehr negativen Beiträgen besteht. Ja, der Krieg ist furchtbar und Deutschland spielt, was die Unterstützung anlangt, keine Heldenrolle. Aber so mies, wie die Moderatoren dieser WDR-Sendung die Bundesregierung machen, ist sie nun wahrhaftig nicht. Auch, wenn die veröffentlichte Meinung schon mehr oder weniger passt.

Ich halte es für richtig, wie Olaf Scholz unser Land in dieser Krisenphase führt.

Ja, führt!

Die WDR-Redaktionen tun sich schwer. Georg Restle ist einer der extremen Kritiker des Kanzlers. Allerdings zieht sich die kritische Haltung wie ein roter Faden gefühlt durch alle Redaktionen.

Wieder mal der G20 Gipfel und die Schuld des Olaf Scholz

Heute Abend kam es in »WDR aktuell« zu einem spontanen Beitrag über die Gewaltexzesse anlässlich des Hamburger G20-Gipfels von 2017. Das von Linksextremisten zu verantwortende Chaos belastet seither die Soll-Seite der politischen Arbeit des Kanzlers.

Wir alle kennen die Themen weiterer Verfehlungen aus dem EffEff. Wirecard, CumEx, G20 in Hamburg. Die Vorbehalte gegen Scholz, seine angebliche Mitverantwortung, hält sich in unseren Medien hartnäckig. Alles wird in engen Zeiträumen ständig gegen ihn ins Feld geführt.

Heute kann Olaf Scholz von jedem Heiopei bei Twitter und woanders permanent etwas in die Schuhe geschoben oder unterstellt werden. Nichts, was er tut (von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen) hält in dieser Öffentlichkeit stand, nichts scheint gut genug für die in so vieler Hinsicht unverantwortlich drauflos brabbelnden Medienvertreter unseres Landes.

Melnyks Waterloo

Da wird ein ausländischer Botschafter mit Milde und breiter Unterstützung bedacht, weil er unserer Regierung Übles unterstellt. Gerade wird der Kerl, wie lange war das überfällig?, von Kiew zurückgepfiffen und öffentlich für seine unsäglichen Aussagen kritisiert. Aber nicht, weil er sich im Ton gegen den deutschen Bundeskanzler vergriffen hätte, sondern weil er in einem dämlichen Interview einen mutmaßlichen ukrainischen Nazi (Banderas) verteidigt hat. Und das übrigens nicht zum ersten Mal. Mit einem Mal regte sich was.

Verantwortungsträger gibts nicht nur in der Politik!

Heute war abermals Scholz-Abend in der Aktuellen Stunde. Da schieben die Sommerlochfürsten des WDR einen Beitrag über die linke Gewalt während des G20-Gipfels ein, damit das Image des Kanzlers nur ja unterirdisch bleibt (s. Umfragen).

Übrigens hatte ich mich gewundert, dass das Chaos an unseren Flughäfen (Düsseldorf und Köln) nicht längst der Bundesregierung angelastet wurde. Das passte dann heute (endlich) auch noch in die Sendung.

Wie ist das mit dem Chaos auf den Flughäfen?

Im Kontext der Einlassungen der Bundesminister Heil, Wissing und Feser) hätte man das Chaos, so die Moderatoren Diez und Üsük, doch bereits im März dieses Jahres absehen können. Ich frage mich, welches Zeug diese Leute nehmen.

Die Bundesregierung ist nicht dafür zuständig, dass sie sicherstellt, dass alle Personen, die ihre Urlaube bei internationalen Reiseveranstaltern gebucht, auch zeitgerecht befördert werden.

Die Schuld liegt offenbar auch nicht nur bei den Betreibern der Flughäfen, die zu wenig Personal im Sicherheitssektor vorhielten (Bundespolizei), sondern auch bei den Fluggesellschaften. Diese sollten wohl ihre Kapazitäten kennen und die Zahl ihrer Flugzeuge mit dem zur Verfügung stehenden Personal in Einklang bringen können.

Beitragsfoto von (sofern nicht von mir oder nicht Public Domain):

Foto von brotiN biswaS: https://www.pexels.com/de-de/foto/selektive-fokusfotografie-von-zeitschriften-518543/

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